Das Konzept der E-Mail-Verteilung
Die elektronische Post geht auf das Jahr 1972 zurück, als Ray Tomlinson die erste Nachricht zwischen zwei vernetzten Rechnern verschickte. Sie gehört bis heute zu den meistgenutzten Diensten im Internet. E-Mail-Marketing ist eine sehr viel jüngere Idee: eine Nachricht auf einmal an eine grosse Zahl von Empfängern zu senden, zu einem kommerziellen Zweck — und zwar so, dass jede empfangende Person sie als an sie gerichtet erlebt.
Warum es weiterhin funktioniert
Drei Dinge halten die E-Mail vor den meisten Alternativen.
Das erste sind die Kosten im Verhältnis zur Reichweite. Der Versand an eine grosse Liste kostet einen Bruchteil dessen, was vergleichbare Sichtbarkeit über Werbung oder Telemarketing kostet, und der Aufwand für einen weiteren Empfänger geht gegen null.
Das zweite ist die Personalisierung. Eine Kampagne kann ihre Inhalte an das anpassen, was Sie über jede Abonnentin und jeden Abonnenten bereits wissen — was gekauft wurde, wo die Person sich befindet, wie sie bisher reagiert hat — ohne dass die Produktionskosten steigen.
Das dritte, und dasjenige, dessen Wirkung sich über die Zeit summiert, ist die Messbarkeit. Öffnungen, Klicks, Bounces, Abmeldungen und Konversionen sind alle beobachtbar, sodass jede Kampagne die nächste verbessert. Nur sehr wenige Kanäle liefern diese Rückkopplung in dieser Geschwindigkeit.
Es gibt einen vierten Vorteil, der leicht übersehen wird: eine Abonnentenliste ist ein Vermögenswert, der Ihnen gehört. Soziale Plattformen und Werbenetzwerke können ihre Reichweite, ihre Preise oder ihre Regeln über Nacht ändern. Ihre Liste bleibt bei Ihnen.
Was eine Kampagne von Spam unterscheidet
Nichts davon gilt, wenn die Nachrichten nicht erwünscht waren. Der Rechtsrahmen in Europa, der Schweiz und Kanada läuft auf dieselben drei Bedingungen hinaus: die empfangende Person hat vorher eingewilligt, der Absender ist klar erkennbar, und jede Nachricht bietet einen kostenlosen und unkomplizierten Weg, den Empfang zu beenden.
Diese Bedingungen sind unabhängig vom Gesetz auch gute Praxis. Eine Liste, die auf echter Einwilligung beruht, reagiert besser, erzeugt weniger Beschwerden und hält Ihre Absenderreputation intakt — und diese entscheidet darüber, ob Ihre nächste Kampagne überhaupt den Posteingang erreicht.
Siehe auch:
- Definition von Spam, Missbrauch beim E-Mailing
- Das französische Recht bei Ihren E-Mail-Kampagnen einhalten
- Professionelles E-Mailing wird von der Schweizer Gesetzgebung streng kontrolliert
- Die Einhaltung des belgischen Rechts bei professionellen E-Mail-Kampagnen sicherstellen
- Führen Sie professionelle E-Mail-Kampagnen unter Einhaltung des kanadischen Rechts durch