Eine E-Mail-Adresse selbst landet nicht direkt auf einer Blacklist — was tatsächlich gelistet werden kann, sind die IP-Adresse Ihres Mail-Servers und die Sender-Domain hinter dem « @ ». Genau diese beiden Werte sollten Sie regelmäßig prüfen.
Schritt 1: IP und Domain ermitteln
Schauen Sie in die Versandeinstellungen Ihres Anbieters (Mailpro zeigt die zugewiesene IP) oder prüfen Sie eine Test-Mail an sich selbst und sehen Sie sich die Received: from-Header an.
Schritt 2: Prüfung über kostenlose Online-Tools
| Tool | Was es zeigt |
|---|---|
| MXToolbox Blacklist Check | Über 100 DNSBLs, IP- und Domain-Lookups |
| MultiRBL.valli.org | Sehr breite DNSBL-Abdeckung mit Detailseiten |
| Spamhaus Lookup | Offizielle SBL/XBL/PBL-Abfrage von Spamhaus |
| Talos Intelligence | Reputation und Trafficmuster pro IP/Domain |
| Google Postmaster Tools | Nutzerwahrnehmung bei Gmail-Empfängern |
Schritt 3: Ergebnisse interpretieren
Eine grosse, vertrauenswürdige Liste (Spamhaus, Spamcop) ist deutlich gravierender als eine kleinere Nischenliste. Lesen Sie immer den Listing-Grund auf der jeweiligen Seite, bevor Sie Maßnahmen ergreifen.
Schritt 4: Laufendes Monitoring einrichten
Eine einmalige Prüfung genügt nicht. Aktivieren Sie ein automatisches Blacklist-Monitoring, damit Sie sofort gewarnt werden, wenn IP oder Domain wieder gelistet werden.
Prüfen Sie Ihren Absender regelmäßig
Erfahren Sie, wie laufendes Blacklist-Monitoring funktioniert, was die Hauptursachen für ein Listing sind und wie lange das Entfernen dauert.