Reverse DNS (kurz rDNS) ist eine DNS-Prüfung, bei der eine IP-Adresse zu einem Hostnamen aufgelöst wird. Während DNS normalerweise Domain → IP macht, macht rDNS IP → Hostname.

Warum Reverse DNS bei E-Mails wichtig ist

Mailbox-Provider (z. B. Outlook, Gmail) verwenden rDNS als Vertrauenssignal. Fehlt rDNS oder ist es inkonsistent, kann das zu schlechterer Zustellbarkeit führen (Spam/Blockierungen).

So funktioniert’s (einfach erklärt)

  • Der Versand erfolgt über eine IP.
  • Der Empfänger prüft den PTR-Record dieser IP.
  • Der PTR-Record liefert einen Hostnamen.
  • Idealerweise zeigt dieser Hostname wieder auf die gleiche IP (Konsistenzprüfung).

Wenn du per SMTP sendest

Wenn du per SMTP sendest (z. B. über Mailpro SMTP), achte auf eine saubere technische Identität:

  • rDNS/PTR korrekt gesetzt
  • Authentifizierung aktiv (z. B. DKIM, DMARC)
  • Hostname/Domains passen zusammen (keine “random” Hostnamen)

Typische Fehler

  • Kein PTR-Record vorhanden.
  • PTR zeigt auf einen Hostnamen, der nicht auflösbar ist.
  • PTR-Hostname wirkt generisch oder unseriös.
  • Inkonsistenz zwischen IP, PTR und Absender-Identität.

Merksatz

Reverse DNS ist kein “Bonus”, sondern Grundhygiene. Es verhindert unnötige negative Signale beim Empfänger.

Mailpro und Reverse DNS

Ausgerichtete PTR-Einträge, bevor Sie senden

Jede Mailpro-Versand-IP hat einen passenden PTR, der mit ihrem HELO und Ihrer SPF übereinstimmt. Ein Reputations-Signal weniger zu pflegen — es ist bereits eingerichtet.

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