Der CLOUD Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) ist ein US-Gesetz von 2018, das US-Behörden erlaubt, in den USA ansässige Technologie- und Cloud-Anbieter zur Herausgabe von Daten zu zwingen, die sie kontrollieren, unabhängig davon, ob diese Daten innerhalb oder außerhalb der USA gespeichert sind. Für Unternehmen, die der DSGVO unterliegen, ist der CLOUD Act der Hauptgrund, warum der physische Standort der Server eines US-Anbieters allein die US-Rechtsreichweite über ihre Daten nicht beseitigt.

Wie der CLOUD Act funktioniert

Der CLOUD Act gilt für Unternehmen unter US-Jurisdiktion, nicht für eine geografische Region. Ein Anbieter mit US-Hauptsitz kann europäische Kundendaten in einem Rechenzentrum in Frankfurt oder Dublin speichern und dennoch verpflichtet sein, sie auf gültige US-Rechtsanfrage offenzulegen. Eine „EU-Region"-Einstellung ändert, wo die Daten liegen, nicht, welche Regierung Zugriff erzwingen kann.

Warum der CLOUD Act für E-Mail-Marketing wichtig ist

Wenn Ihre Abonnentenliste Finanz-, Gesundheits- oder Rechtsdaten enthält, ist die CLOUD-Act-Exposition ein realer Compliance-Faktor. Deshalb wählen viele Organisationen einen Anbieter außerhalb der US-Jurisdiktion. Mailpro ist in der Schweiz gehostet und in Schweizer Hand, sodass Kundendaten in Genf außerhalb der Reichweite des CLOUD Act liegen. Siehe unseren Leitfaden zur besten DSGVO-konformen E-Mail-Marketing-Software und zum nicht in den USA gehosteten E-Mail-Marketing, oder die verwandten Begriffe Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss und DSGVO.

Mailpro und Datenschutz

Halten Sie Abonnentendaten außerhalb der US-Reichweite

Mailpro läuft auf Schweizer Infrastruktur mit integrierter DSGVO-Konformität, sodass Ihre Daten außerhalb des CLOUD Act bleiben.

Kostenlos mit Mailpro starten Mailpro Preise ansehen

Vorheriger Artikel

   

Nächster Artikel

Professionelles E-Mail-Marketing. Ohne Kompromisse.

Sichern Sie sich 500 kostenlose Credits und erleben Sie
maximale Zustellraten mit Mailpro.
Jetzt loslegen